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19. Château de Puymartin
Château de Puymartin wurde um 1270 gebaut und stand zu Beginn des Hundertjährigen Krieges an der Grenze zwischen Frankreich und England. Im 16.
Jahrhundert kehrte der Schlossherr Jean de Saint-Clar aus dem Krieg zurück und fand seine Frau in den Armen eines Liebhabers vor.
Der Liebhaber wurde umgehend hingerichtet und Thérèse de Saint-Clar blieb 15 Jahre lang in einer kleinen Kammer im Nordturm gefangen,
in die ihr Mann nach ihrem Tod ihren Leichnam einmauern ließ.
Seither haben viele Besucher und auch der heutige Schlossherr La Dame Blanche, eine Frau in Weiß, nachts durch die Gänge des Schlosses wandeln gesehen.
Im Lauf der Jahrhunderte wechselte das Château de Puymartin mehrmals den Besitzer. Es wurde geplündert,
seiner Schießscharten, Türme und Dächer beraubt und stand lange Zeit leer. Die Familie des heutigen Besitzers begann Ende des 19.
Jahrhunderts mit den umfangreichen Restaurationsarbeiten.
Das gesamte Schloss ist sehr attraktiv, doch besonders bemerkenswert sind die Wendeltreppe, ein Ehrengemach mit Wandteppichen aus Aubusson,
Deckenbalken „à la française“ und wunderbare Möbel, die seit Generationen im Familienbesitz sind.
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